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Foto einer Tafel in der Ausstellung "Vergessene Opfer des NS-Regimes in Luxemburg"
Tafel in der Ausstellung "Vergessene Opfer des NS-Regimes in Luxemburg"

Wechselausstellung würdigt vergessene Opfer der NS-Verfolgung in Luxemburg – Auch Zeugen Jehovas im Fokus

Das Musée National de la Résistance et des Droits Humains in Esch-sur-Alzette öffnete am 13. März 2024 seine Türen für eine bemerkenswerte Sonderausstellung, die sich den „vergessenen Opfern“ des Nationalsozialismus widmet. Unter ihnen auch die Zeugen Jehovas, deren systematische Verfolgung während der NS-Zeit lange Zeit wenig Beachtung fand.
Foto von Elisabeth Dopazo (geb. Fickert), 2023 (Quelle: Privatbesitz Elisabeth Dopazo).
Elisabeth Dopazo (geb. Fickert), 2023 (Quelle: Privatbesitz Elisabeth Dopazo).

95-Jährige erlebt Stolperstein-Verlegung – Familie half jüdischen Nachbarn

Elisabeth Dopazo (95) wird am 4. November 2024 erleben, wie für sie, ihren Bruder und ihre Eltern Stolpersteine in Sachsenburg verlegt werden. Obwohl selbst in der NS-Zeit als Zeugen Jehovas verfolgt, half ihre Familie jüdischen Nachbarn.
Foto der Familie Malkomes vor dem Gartenhaus in Paunsdorf, 1935 (Quelle: Privatarchiv Thomas Künz)
Familie Malkomes vor dem Gartenhaus in Paunsdorf, 1935 (Quelle: Privatarchiv Thomas Künz).

Bewundernswerter Mut – Fünf Stolpersteine erinnern an Familie Malkomes

Die ersten Stolpersteine, die zur Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus im Leipziger Stadtteil Paunsdorf verlegt werden, sind Erinnerungszeichen für die Familie Malkomes, die als Zeugen Jehovas verfolgt worden sind. Neben den fünf Stolpersteinen für die Familie Malkomes werden am Mittwoch, 2. Oktober, in Leipzig noch 20 weitere Erinnerungszeichen an sechs

Foto des Gedenksteins für August Dickmann in der NS-Gedenkstätte Sachsenhausen
Der 1999 eingeweihte Gedenkstein für August Dickmann auf dem Gelände der Gedenkstätte Sachsenhausen (Foto: Falk Bersch).

Gedenken zum 85. Jahrestag der Erschießung August Dickmanns

Am 15. September 2024 erinnerte die Gedenkstätte Sachsenhausen und Jehovas Zeugen mit einer Gedenkveranstaltung an den 85. Jahrestag der Erschießung von August Dickmann im KZ Sachsenhausen. Der Zeuge Jehovas August Dickmann, 1910 in Dinslaken geboren, wurde im Oktober 1936 von der Gestapo verhaftet und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Nach Haftverbüßung

Foto von Emma Tiesel mit Enkeltochter Johanna, 1954. (Quelle: privat.)
Emma Tiesel mit Enkeltochter Johanna, 1954. (Quelle: privat.)

Erster Stolperstein für Zeugen Jehovas in Schwerin

Am 25. September 2024 wird in Schwerin ein Stolperstein zur Erinnerung an die Zeugin Jehovas Emma Tiesel verlegt. Damit erinnert die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns erstmals an ein im Nationalsozialismus verfolgtes Mitglied der Religionsgemeinschaft. Die Bibelforscher waren in Schwerin bereits vor dem Ersten Weltkrieg tätig und ihre Gemeinde war mit etwa 120

Foto der Eröffnungsveranstaltung der Gedenkstätte Hoheneck mit Frank-Walter Steinmeier als Redner
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier während der Festansprache zur Eröffnung der Gedenkstätte Hoheneck (Foto: Falk Bersch).

Gedenkstätte Hoheneck eröffnet

Am 11. Juli 2024 eröffnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine neue Gedenkstätte im ehemaligen Frauengefängnis Hoheneck. In dem über den sächsischen Ort Stollberg/Erzgebirge ragenden Schloss waren zwischen 1950 und 1989 um die 8000 Frauen aus politischen Gründen inhaftiert. Unter ihnen befanden sich auch etwa 200 Zeuginnen Jehovas, die in den 1950er

Foto des Goldfischteichs in Berlin-Tiergarten
Foto des Goldfischteichs in Berlin-Tiergarten

Gedenkstunde anlässlich des 91. Jahrestags des Verbots der Zeugen Jehovas

Die Gedenkfeier muss aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen anlässlich der Fussball-Europameisterschaft leider abgesagt werden. Wir entschuldigen uns für die dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten. Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas lädt gemeinsam mit der Arnold-Liebster-Stiftung am 91. Jahrestag des Verbots der Glaubensgemeinschaft der Bibelforscher (Zeugen Jehovas) in Preußen, am 24. Juni 1933,

Thumbnail einer Videokonferenz der Europaschule Rövershagen mit Simone Arnold-Liebster
Thumbnail einer Videokonferenz der Europaschule Rövershagen mit Simone Arnold-Liebster

ZEITZEUGENGESPRÄCH MIT SIMONE ARNOLD-LIEBSTER AN DER EUROPASCHULE IN RÖVERSHAGEN

Am 29. Februar 2024 war Simone Arnold-Liebster online in der Europaschule Rövershagen in Mecklenburg-Vorpommern zu Gast. Die dortige Projektgruppe „Kriegsgräber“ hatte sich in den vergangenen Jahren bei der Arbeit an verschiedenen Projekten immer wieder mit der Verfolgungsgeschichte von Jehovas Zeugen beschäftigt. 2016 brachten die Schülerinnen und Schüler der Geschichts-AG sogar

Foto des Eingangs des Gemeindezentrums der Zeugen Jehovas in Hamburg-Alsterdorf, vor dem Blumen zum Gedenken an die Amoktat vom 9. März 2023 niedergelegt wurden
Vor dem Eingang des Gemeindezentrums in Hamburg-Alsterdorf wurden anlässlich des Gedenktags Blumen niedergelegt

Gedenken an das Attentat vom 9. März 2023

Die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas gedenkt zum Jahrestag des Gewaltverbrechens in Hamburg-Alsterdorf der Opfer und macht gleichzeitig auf tendenziöse und vorurteilsbelastete Medienberichte aufmerksam. Aufgrund von Hassrede in den sozialen Medien und einseitigen Medienberichten seien Gewalttaten gegen Zeugen Jehovas drastisch angestiegen. Diese Vorfälle seien aufgrund der bestehenden Vorurteile jedoch meistens bagatellisiert