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Bücher

Die Autobiographien von Simone Arnold-Liebster und Max Liebster sind wichtige Beiträge zur Erinnerungsliteratur über Verfolgung und Völkermord im Nationalsozialismus.
Simone Arnold-Liebsters Buch „Allein vor dem Löwen. Ein kleines Mädchen widersteht dem NS-Regime“ wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Es ist ein bewegendes Zeugnis ihrer Verfolgung als Jugendlicher und ihres Widerstands gegen die NS-Diktatur. Es gehört anerkannten Fachleute wie Sybil Milton, Hans Hesse oder Abraham J. Peck zufolge zu den eindrucksvollsten Erinnerungsbüchern über die NS-Verfolgung eines jungen Menschen.

Das Buch und die Geschichte der jungen Simone werden auch in der pädagogischen Arbeit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin genutzt, die das Gedenken der Bundesrepublik Deutschland an den Holocaust koordiniert. „Allein vor dem Löwen“ wird in den USA und anderen Ländern als Schullektüre verwendet. Eine Kurzfassung sowie pädagogisches Begleitmaterial liegen vor.

Die Erinnerungen von Max Liebster, „Hoffnungsstrahl im Nazisturm. Die Geschichte eines Holocaustüberlebenden“, wurden von dem Völkermordforscher John K. Roth oder den Historikern Henry Friedlander und Detlef Garbe als wichtiges Zeugnis des Holocaust gewürdigt. Auch dieses Buch wurde in mehrere Spachen übersetzt.

Darüber hinaus fördert die Arnold-Liebster-Stiftung die Publikation von Werken, die der Erinnerung an die Opfer der NS-Verfolgung oder anderer Formen von Massengewalt und Verfolgung dienen. Ein enger Partner dabei ist der renommierte Luxemburger Verlag Editions Schortgen.

Auch das beim LIT-Verlag erschienene dreibändige Werk „Jehovas Zeugen in Europa – Geschichte und Gegenwart“, das erstmals die Grundlagen einer europäischen Verfolgungsgeschichte der christlichen Minderheit der Zeugen Jehovas gelegt hat, wurde von der Arnold-Liebster-Stiftung gefördert.