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Vier Männer in Anzügen sitzen bei einem Podiumsgespräch in roten Sesseln. Die drei Gesprächspartner auf der linken Seite halten Mikrofone in den Händen, der Moderator rechts stellt mit Mikrofon und Notizzetteln eine Frage. Vor ihnen steht ein niedriger Tisch mit Ablagematten für die Mikrofone und einigen Notizen; im Vordergrund sind Zuhörer aus dem Publikum zu sehen.
Matthias Leeck, Uwe Langhals und Uwe Klages (v. l.) im Gespräch mit Mario Bergmann (r.) über die Entstehung des Mahnmals. Foto: Arnold-Liebster-Stiftung

Veranstaltung am Vortag der Übergabe des Mahnmals für verfolgte Zeugen Jehovas – Hintergründe und Lebensgeschichten

Am Tag vor der Übergabe des Mahnmals für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas an die Öffentlichkeit lud die Arnold-Liebster-Stiftung zu einer Veranstaltung für geladene Gäste in die Akademie der Künste am Pariser Platz – in unmittelbarer Nähe des Brandenburger Tors und des Großen Tiergartens, in dem das

Zahlreiche Gäste sitzen bei sonnigem Wetter auf Stuhlreihen auf einem hölzernen Podest im Freien, einige schützen sich mit Sonnenschirmen und Hüten. Sie blicken zur Bühne unter einem dunklen Zeltdach, wo eine Rednerin an einem Pult steht. Rechts daneben ragt eine mehrere Meter hohe, baumförmige Bronzeskulptur zwischen den Bäumen empor.
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner spricht beim Festakt zur Übergabe des Mahnmals an die Öffentlichkeit. Rechts im Bild die rund fünf Meter hohe Bronzeskulptur in Baumform des Künstlers Matthias Leeck, Berliner Tiergarten, 24. Juni 2026. Foto: Peter Maciol.

Mahnmal für verfolgte Zeugen Jehovas an die Öffentlichkeit übergeben

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Nahaufnahme eines frisch verlegten, goldglänzenden Stolpersteins im Pflaster des Bornbruchwegs 3 in Ueckermünde. Die Inschrift lautet: „HIER WOHNTE MARTHA GEHRKE GEB. GILLMANN JG. 1889 ZEUGIN JEHOVAS VERHAFTET 1936 MEHRERE GEFÄNGNISSE 1937 KZ LICHTENBURG 1939 KZ RAVENSBRÜCK BEFREIT". Links und rechts neben dem Stein liegen zur Einweihung am 19. Mai 2026 niedergelegte rosa und weiße Rosen mit grünen Blättern auf dem dunklen Kopfsteinpflaster.
Stolperstein für Martha Gehrke. Foto: Falk Bersch

500 Stolpersteine für Zeugen Jehovas

Am 19. Mai 2026 gedachte die Stadt Ueckermünde in Vorpommern mit der Verlegung von Stolpersteinen einiger Opfer des NS-Regimes. Unter anderem wurde im Bornbruchweg 3 ein Stolperstein für die Zeugin Jehovas Martha Gehrke eingeweiht – der 500., der an Männer und Frauen aus der christlichen Religionsgemeinschaft erinnert. Stolpersteine sind für

Falk Bersch referierte über die Verfolgungserfahrungen von Jehovas Zeugen
Falk Bersch referierte über die Verfolgungserfahrungen von Jehovas Zeugen. Foto: Franz Michael Zagler.

16. Dialogforum Mauthausen – Die Befreiung und ihre Nachwirkungen

Mauthausen. In der KZ-Gedenkstätte Mauthausen fand vom 19. bis 20. September 2025 das 16. Dialogforum mit dem Titel „Die Befreiung und ihre Nachwirkungen“ statt. Die rund 70 Teilnehmer bekamen einen Einblick in die Zeit nach dem 5. Mai 1945, als das KZ Mauthausen von Angehörigen der U.S. Army befreit wurde.

Foto des Goldfischteichs in Berlin-Tiergarten
Foto des Goldfischteichs in Berlin-Tiergarten

Bewegende Gedenkstunde zum Verbot der Bibelforscher vor 92 Jahren – Rückblick auf die Veranstaltung

Am 24. Juni 2025 jährte sich zum 92. Mal das Verbot der Bibelforscher (Zeugen Jehovas) in Preußen. Zu dem Gedenktag luden die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und die Arnold-Liebster-Stiftung gemeinsam ein. Die Veranstaltung fand am Ort des geplanten Mahnmals für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen

Stolperstein für Walter Hempel, ermordet am 13.12.1944.
Der 450. Für Zeugen Jehovas verlegte Stolperstein erinnert in Dresden an Walter Hempel. Fotografin: Nadine Richter

450 Stolpersteine für verfolgte Zeugen Jehovas

Mit der Verlegung des 450. Stolpersteins für die NS-Opfergruppe der Zeugen Jehovas wurde erneut an das Schicksal dieser Glaubensgemeinschaft erinnert. Er ist Walter Hempel aus Dresden gewidmet, der sich wie viele weitere Zeugen Jehovas aus Gewissensgründen weigerte, die nationalsozialistische Ideologie zu unterstützen. Die Religionsgemeinschaft gehörte zu den ersten Gruppen, deren

Teilnehmer an der Gedenkfeier "Niemals wieder!" zum 80. Jahrestages der Befreiung des KZ Mauthausen vor einem Denkmal.
Teilnehmer an der Gedenkfeier "Niemals wieder!" zum 80. Jahrestages der Befreiung des KZ Mauthausen. Foto: Verein Lila Winkel.

Internationale Befreiungsfeier zum 80. Jahrestag der Befreiung in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Am Sonntag, dem 11. Mai 2025, fand in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen die internationale Befreiungsfeier statt, die in diesem Jahr einen besonderen Stellenwert hatte: Sie erinnerte an den 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen und seiner zahlreichen Außenlager. Die Veranstaltung stand unter dem bedeutungsvollen Motto „Gemeinsam für ein Niemals wieder!

Familie Hempel sitzt mit Enkel Hans im Wohnzimmer und hört Walter Hempel zu, der aus der Bibel vorliest.
Walter Hempel liest seiner Frau Helene, seiner Tochter Hildegard und seinem Enkel Hans aus der Bibel vor (Foto: Privat)

Sechs Stolpersteine für eine mutige Familie aus Dresden

Walter Hempel, der von der NS-Diktatur zum Tode und in der DDR zu 10 Jahren Haft verurteilt wurde, ist der 450. Zeuge Jehovas im deutschsprachigem Raum, an den ein Stolperstein erinnern wird. Der Schneidermeister Walter Hempel wurde 1895 in Dresden geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg als Soldat. Mit seiner

Porträt von Hermann Göschler
Porträt von Hermann Göschler. Quelle: Verein Lila Winkel

Erster Stolperstein in St. Veit erinnert an mutigen Zeugen Jehovas

Am 2. Dezember 2024 wurde in der Lindengasse 2 in St. Veit an der Glan der erste Stolperstein des Bezirks verlegt. Er erinnert an Hermann Göschler, einen jungen Mann, der 1939 wegen „Wehrkraftzersetzung“ von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde. Wer war Hermann Göschler? Hermann Göschler wurde am 20. Februar 1915 in