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Foto des Gedenksteins für August Dickmann in der NS-Gedenkstätte Sachsenhausen
Der 1999 eingeweihte Gedenkstein für August Dickmann auf dem Gelände der Gedenkstätte Sachsenhausen (Foto: Falk Bersch).

Gedenken zum 85. Jahrestag der Erschießung August Dickmanns

Am 15. September 2024 erinnerte die Gedenkstätte Sachsenhausen und Jehovas Zeugen mit einer Gedenkveranstaltung an den 85. Jahrestag der Erschießung von August Dickmann im KZ Sachsenhausen. Der Zeuge Jehovas August Dickmann, 1910 in Dinslaken geboren, wurde im Oktober 1936 von der Gestapo verhaftet und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Nach Haftverbüßung

Foto von Emma Tiesel mit Enkeltochter Johanna, 1954. (Quelle: privat.)
Emma Tiesel mit Enkeltochter Johanna, 1954. (Quelle: privat.)

Erster Stolperstein für Zeugen Jehovas in Schwerin

Am 25. September 2024 wird in Schwerin ein Stolperstein zur Erinnerung an die Zeugin Jehovas Emma Tiesel verlegt. Damit erinnert die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns erstmals an ein im Nationalsozialismus verfolgtes Mitglied der Religionsgemeinschaft. Die Bibelforscher waren in Schwerin bereits vor dem Ersten Weltkrieg tätig und ihre Gemeinde war mit etwa 120

Foto der Eröffnungsveranstaltung der Gedenkstätte Hoheneck mit Frank-Walter Steinmeier als Redner
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier während der Festansprache zur Eröffnung der Gedenkstätte Hoheneck (Foto: Falk Bersch).

Gedenkstätte Hoheneck eröffnet

Am 11. Juli 2024 eröffnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine neue Gedenkstätte im ehemaligen Frauengefängnis Hoheneck. In dem über den sächsischen Ort Stollberg/Erzgebirge ragenden Schloss waren zwischen 1950 und 1989 um die 8000 Frauen aus politischen Gründen inhaftiert. Unter ihnen befanden sich auch etwa 200 Zeuginnen Jehovas, die in den 1950er

Foto des Goldfischteichs in Berlin-Tiergarten
Foto des Goldfischteichs in Berlin-Tiergarten

Gedenkstunde anlässlich des 91. Jahrestags des Verbots der Zeugen Jehovas

Die Gedenkfeier muss aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen anlässlich der Fussball-Europameisterschaft leider abgesagt werden. Wir entschuldigen uns für die dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten. Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas lädt gemeinsam mit der Arnold-Liebster-Stiftung am 91. Jahrestag des Verbots der Glaubensgemeinschaft der Bibelforscher (Zeugen Jehovas) in Preußen, am 24. Juni 1933,

Thumbnail einer Videokonferenz der Europaschule Rövershagen mit Simone Arnold-Liebster
Thumbnail einer Videokonferenz der Europaschule Rövershagen mit Simone Arnold-Liebster

ZEITZEUGENGESPRÄCH MIT SIMONE ARNOLD-LIEBSTER AN DER EUROPASCHULE IN RÖVERSHAGEN

Am 29. Februar 2024 war Simone Arnold-Liebster online in der Europaschule Rövershagen in Mecklenburg-Vorpommern zu Gast. Die dortige Projektgruppe „Kriegsgräber“ hatte sich in den vergangenen Jahren bei der Arbeit an verschiedenen Projekten immer wieder mit der Verfolgungsgeschichte von Jehovas Zeugen beschäftigt. 2016 brachten die Schülerinnen und Schüler der Geschichts-AG sogar

Foto des Eingangs des Gemeindezentrums der Zeugen Jehovas in Hamburg-Alsterdorf, vor dem Blumen zum Gedenken an die Amoktat vom 9. März 2023 niedergelegt wurden
Vor dem Eingang des Gemeindezentrums in Hamburg-Alsterdorf wurden anlässlich des Gedenktags Blumen niedergelegt

Gedenken an das Attentat vom 9. März 2023

Die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas gedenkt zum Jahrestag des Gewaltverbrechens in Hamburg-Alsterdorf der Opfer und macht gleichzeitig auf tendenziöse und vorurteilsbelastete Medienberichte aufmerksam. Aufgrund von Hassrede in den sozialen Medien und einseitigen Medienberichten seien Gewalttaten gegen Zeugen Jehovas drastisch angestiegen. Diese Vorfälle seien aufgrund der bestehenden Vorurteile jedoch meistens bagatellisiert

Foto der Übergabe des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch den Generalkonsul Thomas Pröpstl
Generalkonsul Thomas Pröpstl übergibt Simone Arnold-Liebster den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland © Jolene Chu

Simone Arnold-Liebster mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet

Am 15. Dezember 2023 überreichte Generalkonsul Thomas Pröpstl der Zeitzeugin Simone Arnold-Liebster in Chambéry, nahe ihrem Wohnort Aix-les-Bains im französischen Savoyen, den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Der deutsche Botschafter in Frankreich, Stephan Steinlein, hatte am 17. August 2023 der an diesem Tag vor 93 Jahren geborenen Simone Arnold-Liebster mitgeteilt, dass

Foto von Simone Arnold-Liebster während einer Zoom-Konferenz
Foto von Simone Arnold-Liebster während einer Zoom-Konferenz

Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Simone Arnold-Liebster

Der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Herr Frank-Walter Steinmeier, hat Simone Arnold-Liebster als Zeichen der Dankbarkeit für Ihren Einsatz zur Bewahrung und Weitergabe der Erinnerung an die Tyrannei der Nationalsozialisten den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die Auszeichnung würdigt zu Recht ihr bemerkenswertes Engagement. Die Insignien wird der deutsche Generalkonsul, Herr

Foto der Familie Siebeneichler aus dem Jahr 1931. Archiv Rosemarie Werner
Foto der Familie Siebeneichler aus dem Jahr 1931. Archiv Rosemarie Werner

Vier Stolpersteine für Familie Siebeneichler – als Zeugen Jehovas brutal verfolgt

Im Rahmen der „Jüdischen Woche“ 2023 sind in Leipzig vier Stolpersteine für die Familie Siebeneichler verlegt worden. Zwischen 1935 und 1945 waren sie über 21 Jahre inhaftiert – in sieben KZs. Sohn Karl starb 1942 im KZ Sachsenhausen. Die Leipziger Familie Siebeneichler – bestehend aus den Eltern Marie und Karl