Aktuelles

Mockup des Buches "Die unbekannten Judenhelfer" von Christoph Wilker in einem Regal
Die unbekannten Judenhelfer | Christoph Wilker

Die unbekannten Judenhelfer: Eine vergessene Seite des Widerstands

Christoph Wilkers Buch „Die unbekannten Judenhelfer“ beleuchtet eine vergessene Seite des Widerstands: Wie Zeugen Jehovas trotz eigener Verfolgung im Nationalsozialismus jüdischen Mitmenschen halfen. In jahrelanger Recherche dokumentiert der Historiker bewegende Einzelschicksale wie das von Dagobert Lewin, der 1942 bei einer Familie von Zeugen Jehovas Schutz fand. Trotz Protestflugblättern, Verweigerung des
Foto des Goldfischteichs in Berlin-Tiergarten
Foto des Goldfischteichs in Berlin-Tiergarten

Bewegende Gedenkstunde zum Verbot der Bibelforscher vor 92 Jahren – Rückblick auf die Veranstaltung

Am 24. Juni 2025 jährte sich zum 92. Mal das Verbot der Bibelforscher (Zeugen Jehovas) in Preußen. Zu dem Gedenktag luden die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und die Arnold-Liebster-Stiftung gemeinsam ein. Die Veranstaltung fand am Ort des geplanten Mahnmals für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen

Stolperstein für Walter Hempel, ermordet am 13.12.1944.
Der 450. Für Zeugen Jehovas verlegte Stolperstein erinnert in Dresden an Walter Hempel. Fotografin: Nadine Richter

450 Stolpersteine für verfolgte Zeugen Jehovas

Mit der Verlegung des 450. Stolpersteins für die NS-Opfergruppe der Zeugen Jehovas wurde erneut an das Schicksal dieser Glaubensgemeinschaft erinnert. Er ist Walter Hempel aus Dresden gewidmet, der sich wie viele weitere Zeugen Jehovas aus Gewissensgründen weigerte, die nationalsozialistische Ideologie zu unterstützen. Die Religionsgemeinschaft gehörte zu den ersten Gruppen, deren

Teilnehmer an der Gedenkfeier "Niemals wieder!" zum 80. Jahrestages der Befreiung des KZ Mauthausen vor einem Denkmal.
Teilnehmer an der Gedenkfeier "Niemals wieder!" zum 80. Jahrestages der Befreiung des KZ Mauthausen. Foto: Verein Lila Winkel.

Internationale Befreiungsfeier zum 80. Jahrestag der Befreiung in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Am Sonntag, dem 11. Mai 2025, fand in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen die internationale Befreiungsfeier statt, die in diesem Jahr einen besonderen Stellenwert hatte: Sie erinnerte an den 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen und seiner zahlreichen Außenlager. Die Veranstaltung stand unter dem bedeutungsvollen Motto „Gemeinsam für ein Niemals wieder!

Familie Hempel sitzt mit Enkel Hans im Wohnzimmer und hört Walter Hempel zu, der aus der Bibel vorliest.
Walter Hempel liest seiner Frau Helene, seiner Tochter Hildegard und seinem Enkel Hans aus der Bibel vor (Foto: Privat)

Sechs Stolpersteine für eine mutige Familie aus Dresden

Walter Hempel, der von der NS-Diktatur zum Tode und in der DDR zu 10 Jahren Haft verurteilt wurde, ist der 450. Zeuge Jehovas im deutschsprachigem Raum, an den ein Stolperstein erinnern wird. Der Schneidermeister Walter Hempel wurde 1895 in Dresden geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg als Soldat. Mit seiner

Hochzeitsfoto von Elsa und Max Moserth
Hochzeitsfoto von Elsa und Max Moserth (Quelle: privat).

Erinnerung an einen mutigen Kriegsdienstverweigerer

Die meisten Kriegsdienstverweigerer, die in der NS-Zeit nach einem Urteil hingerichtet wurden, waren Zeugen Jehovas. Max Moserth war einer von ihnen. Am 12. April 2025 wird zur Erinnerung an ihn ein Stolperstein verlegt. Max Moserth lebte in Burgstädt bei Chemnitz. Mit seiner Frau Elsa hatte er zwei Kinder, einen Sohn

Vergessene Helden: Neues Buch dokumentiert den Widerstand der Zeugen Jehovas in Österreich während der NS-Zeit

Neues Buch dokumentiert bewegende Schicksale von Jehovas Zeugen im NS-Österreich: Gerti Malle erforscht Widerstand und Verfolgung anhand persönlicher Zeugnisse. 596 Seiten, 114 Abbildungen.
Porträt von Hermann Göschler
Porträt von Hermann Göschler. Quelle: Verein Lila Winkel

Erster Stolperstein in St. Veit erinnert an mutigen Zeugen Jehovas

Am 2. Dezember 2024 wurde in der Lindengasse 2 in St. Veit an der Glan der erste Stolperstein des Bezirks verlegt. Er erinnert an Hermann Göschler, einen jungen Mann, der 1939 wegen „Wehrkraftzersetzung“ von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde. Wer war Hermann Göschler? Hermann Göschler wurde am 20. Februar 1915 in

Foto von Hermine Liska
Hermine Liska. Foto: Verein LILA WINKEL

Aktuelles Themenheft der „Aktion Sühnezeichen“ erinnert an Hermine Liska

Die Ausgabe Nr. 3/2024 der von der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V. herausgegeben Zeitschrift „zeichen“ [Download hier: https://asf-ev.de/wp-content/uploads/asf-zeichen-3_2024-verdraengte_verfolgung-erkaempfte_erinnerung-online.pdf] beschäftigt sich mit dem Thema „Verdrängte Verfolgung, erkämpfte Erinnerung“. Das Heft stellt damit NS-Verfolgte in den Vordergrund, über deren Unterdrückung im Nationalsozialismus kaum etwas bekannt ist, auch weil sie bis heute Diskriminierungen