Aktuelles

Foto der Eröffnungsveranstaltung der Gedenkstätte Hoheneck mit Frank-Walter Steinmeier als Redner
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier während der Festansprache zur Eröffnung der Gedenkstätte Hoheneck (Foto: Falk Bersch).

Gedenkstätte Hoheneck eröffnet

Am 11. Juli 2024 eröffnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine neue Gedenkstätte im ehemaligen Frauengefängnis Hoheneck. In dem über den sächsischen Ort Stollberg/Erzgebirge ragenden Schloss waren zwischen 1950 und 1989 um die 8000 Frauen aus politischen Gründen inhaftiert. Unter ihnen befanden sich auch etwa 200 Zeuginnen Jehovas, die in den 1950er

Foto von Hermine Liska
Hermine Liska. Foto: Verein LILA WINKEL

Zeitzeugin Hermine Liska am 1. Juli 2024 verstorben

Die Zeitzeugin Hermine Liska, geboren am 12. April 1930 in St. Walburgen, Kärnten (Österreich), ist am 1. Juli 2024 verstorben. Als Achtjährige verweigerte sie den Hitler-Gruß, was zu Schwierigkeiten in der Schule und letztendlich zur Internierung in der Erziehungsanstalt Adelgunden (München) führte. Trotz Drucks und Repressalien durch die Nationalsozialisten bewahrte

Foto des Goldfischteichs in Berlin-Tiergarten
Foto des Goldfischteichs in Berlin-Tiergarten

Gedenkstunde anlässlich des 91. Jahrestags des Verbots der Zeugen Jehovas

Die Gedenkfeier muss aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen anlässlich der Fussball-Europameisterschaft leider abgesagt werden. Wir entschuldigen uns für die dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten. Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas lädt gemeinsam mit der Arnold-Liebster-Stiftung am 91. Jahrestag des Verbots der Glaubensgemeinschaft der Bibelforscher (Zeugen Jehovas) in Preußen, am 24. Juni 1933,

Foto von Hermine Schmidt in jungen Jahren
Foto von Hermine Schmidt in jungen Jahren

Letzte deutsche KZ-Überlebende der NS-Opfergruppe Jehovas Zeugen gestorben

Am 31. März 2024 ist die KZ-Überlebende Hermine Schmidt im Alter von 98 Jahren verstorben. Sie ließ sich 1942 als Zeugin Jehovas taufen und wurde deshalb 1943 von der Gestapo verhaftet. 1944 deportierte man sie in das KZ Stutthof, wo sie unbeschreibliche Gräueltaten miterleben musste. 1945 wurde sie nach einer

Thumbnail einer Videokonferenz der Europaschule Rövershagen mit Simone Arnold-Liebster
Thumbnail einer Videokonferenz der Europaschule Rövershagen mit Simone Arnold-Liebster

ZEITZEUGENGESPRÄCH MIT SIMONE ARNOLD-LIEBSTER AN DER EUROPASCHULE IN RÖVERSHAGEN

Am 29. Februar 2024 war Simone Arnold-Liebster online in der Europaschule Rövershagen in Mecklenburg-Vorpommern zu Gast. Die dortige Projektgruppe „Kriegsgräber“ hatte sich in den vergangenen Jahren bei der Arbeit an verschiedenen Projekten immer wieder mit der Verfolgungsgeschichte von Jehovas Zeugen beschäftigt. 2016 brachten die Schülerinnen und Schüler der Geschichts-AG sogar

Foto des Eingangs des Gemeindezentrums der Zeugen Jehovas in Hamburg-Alsterdorf, vor dem Blumen zum Gedenken an die Amoktat vom 9. März 2023 niedergelegt wurden
Vor dem Eingang des Gemeindezentrums in Hamburg-Alsterdorf wurden anlässlich des Gedenktags Blumen niedergelegt

Gedenken an das Attentat vom 9. März 2023

Die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas gedenkt zum Jahrestag des Gewaltverbrechens in Hamburg-Alsterdorf der Opfer und macht gleichzeitig auf tendenziöse und vorurteilsbelastete Medienberichte aufmerksam. Aufgrund von Hassrede in den sozialen Medien und einseitigen Medienberichten seien Gewalttaten gegen Zeugen Jehovas drastisch angestiegen. Diese Vorfälle seien aufgrund der bestehenden Vorurteile jedoch meistens bagatellisiert

Foto von Simone Arnold-Liebster während einer Zoom-Konferenz
Foto von Simone Arnold-Liebster während einer Zoom-Konferenz

Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Simone Arnold-Liebster

Der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Herr Frank-Walter Steinmeier, hat Simone Arnold-Liebster als Zeichen der Dankbarkeit für Ihren Einsatz zur Bewahrung und Weitergabe der Erinnerung an die Tyrannei der Nationalsozialisten den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die Auszeichnung würdigt zu Recht ihr bemerkenswertes Engagement. Die Insignien wird der deutsche Generalkonsul, Herr

Foto der Familie Siebeneichler aus dem Jahr 1931. Archiv Rosemarie Werner
Foto der Familie Siebeneichler aus dem Jahr 1931. Archiv Rosemarie Werner

Vier Stolpersteine für Familie Siebeneichler – als Zeugen Jehovas brutal verfolgt

Im Rahmen der „Jüdischen Woche“ 2023 sind in Leipzig vier Stolpersteine für die Familie Siebeneichler verlegt worden. Zwischen 1935 und 1945 waren sie über 21 Jahre inhaftiert – in sieben KZs. Sohn Karl starb 1942 im KZ Sachsenhausen. Die Leipziger Familie Siebeneichler – bestehend aus den Eltern Marie und Karl

Foto von Deliana Rademakers. Copyright Jehovas Zeugen in Deutschland, K. d. ö. R.
Foto von Deliana Rademakers. Copyright Jehovas Zeugen in Deutschland, K. d. ö. R.

Mahnmal für verfolgte und ermordete Zeugen Jehovas erhält einstimmiges Votum

Am 22. Juni 2023 hat der Deutsche Bundestag einstimmig die Errichtung eines Mahnmals für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas beschlossen. Das Mahnmal soll im Berliner Tiergarten, nahe dem Goldfischteich, durch die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas errichtet werden. Es soll aus einer Gedenkskulptur und Informationstafeln