Aktuelles

Hardcover-Buch mit dunkelblauem Einband und hellgrauem Titelfeld liegt auf einem hellen Holztisch. Titel: „Diskriminierung von Christen in der DDR, Band 2: Maximilian Rosin: Totalverweigerer in den 1960er Jahren", herausgegeben von Christopher Spehr und Roland M. Lehmann, Verlag V&R.
Spehr, Christopher / Lehmann, Roland M. (Hg.): Diskriminierung von Christen in der DDR. Band 2: Maximilian Rosin: Totalverweigerer in den 1960er Jahren. Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht.

Totalverweigerer in der DDR in den 1960er Jahren – Neue Studie erschienen

In der von Christopher Spehr und Roland M. Lehmann herausgegeben Reihe zur Diskriminierung von Christen in der DDR erschien im Herbst die Studie von Maximilian Rosin „Totalverweigerer in den 1960er Jahren“. Damit gibt es erstmals eine umfassende Arbeit zur Wehrdienstverweigerung nach Einführung der Wehrpflicht in der DDR 1962 und Einführung

Podium der 43. Kuratoriumssitzung der Stiftung Denkmal: Julia Klöckner spricht am Mikrofon, neben ihr Uwe Neumärker und zwei weitere Personen an einem Konferenztisch mit Getränken und Namensschildern.
Sitzung des Kuratoriums der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas © Deutscher Bundestag | Thomas Köhler | photothek Nutzungsbedingungen: https://bilddatenbank.bundestag.de/site/nutzungsbedingungen

Kuratorium der Stiftung Denkmal tagte erstmals unter neuem Vorsitz

Die 43. Sitzung des Kuratoriums der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas fand am 27. November 2025 statt – erstmals unter der Leitung von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner. Auf der Agenda standen der Tätigkeitsbericht von Stiftungsdirektor Uwe Neumärker sowie Ausführungen des Beiratssprechers Prof. Dr. Wolfgang Benz. Darüber hinaus wurde Lea

Falk Bersch referierte über die Verfolgungserfahrungen von Jehovas Zeugen
Falk Bersch referierte über die Verfolgungserfahrungen von Jehovas Zeugen. Foto: Franz Michael Zagler.

16. Dialogforum Mauthausen – Die Befreiung und ihre Nachwirkungen

Mauthausen. In der KZ-Gedenkstätte Mauthausen fand vom 19. bis 20. September 2025 das 16. Dialogforum mit dem Titel „Die Befreiung und ihre Nachwirkungen“ statt. Die rund 70 Teilnehmer bekamen einen Einblick in die Zeit nach dem 5. Mai 1945, als das KZ Mauthausen von Angehörigen der U.S. Army befreit wurde.

Foto des Goldfischteichs in Berlin-Tiergarten
Foto des Goldfischteichs in Berlin-Tiergarten

Bewegende Gedenkstunde zum Verbot der Bibelforscher vor 92 Jahren – Rückblick auf die Veranstaltung

Am 24. Juni 2025 jährte sich zum 92. Mal das Verbot der Bibelforscher (Zeugen Jehovas) in Preußen. Zu dem Gedenktag luden die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und die Arnold-Liebster-Stiftung gemeinsam ein. Die Veranstaltung fand am Ort des geplanten Mahnmals für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen

Stolperstein für Walter Hempel, ermordet am 13.12.1944.
Der 450. Für Zeugen Jehovas verlegte Stolperstein erinnert in Dresden an Walter Hempel. Fotografin: Nadine Richter

450 Stolpersteine für verfolgte Zeugen Jehovas

Mit der Verlegung des 450. Stolpersteins für die NS-Opfergruppe der Zeugen Jehovas wurde erneut an das Schicksal dieser Glaubensgemeinschaft erinnert. Er ist Walter Hempel aus Dresden gewidmet, der sich wie viele weitere Zeugen Jehovas aus Gewissensgründen weigerte, die nationalsozialistische Ideologie zu unterstützen. Die Religionsgemeinschaft gehörte zu den ersten Gruppen, deren

Teilnehmer an der Gedenkfeier "Niemals wieder!" zum 80. Jahrestages der Befreiung des KZ Mauthausen vor einem Denkmal.
Teilnehmer an der Gedenkfeier "Niemals wieder!" zum 80. Jahrestages der Befreiung des KZ Mauthausen. Foto: Verein Lila Winkel.

Internationale Befreiungsfeier zum 80. Jahrestag der Befreiung in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Am Sonntag, dem 11. Mai 2025, fand in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen die internationale Befreiungsfeier statt, die in diesem Jahr einen besonderen Stellenwert hatte: Sie erinnerte an den 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen und seiner zahlreichen Außenlager. Die Veranstaltung stand unter dem bedeutungsvollen Motto „Gemeinsam für ein Niemals wieder!

Familie Hempel sitzt mit Enkel Hans im Wohnzimmer und hört Walter Hempel zu, der aus der Bibel vorliest.
Walter Hempel liest seiner Frau Helene, seiner Tochter Hildegard und seinem Enkel Hans aus der Bibel vor (Foto: Privat)

Sechs Stolpersteine für eine mutige Familie aus Dresden

Walter Hempel, der von der NS-Diktatur zum Tode und in der DDR zu 10 Jahren Haft verurteilt wurde, ist der 450. Zeuge Jehovas im deutschsprachigem Raum, an den ein Stolperstein erinnern wird. Der Schneidermeister Walter Hempel wurde 1895 in Dresden geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg als Soldat. Mit seiner

Hochzeitsfoto von Elsa und Max Moserth
Hochzeitsfoto von Elsa und Max Moserth (Quelle: privat).

Erinnerung an einen mutigen Kriegsdienstverweigerer

Die meisten Kriegsdienstverweigerer, die in der NS-Zeit nach einem Urteil hingerichtet wurden, waren Zeugen Jehovas. Max Moserth war einer von ihnen. Am 12. April 2025 wird zur Erinnerung an ihn ein Stolperstein verlegt. Max Moserth lebte in Burgstädt bei Chemnitz. Mit seiner Frau Elsa hatte er zwei Kinder, einen Sohn

Vergessene Helden: Neues Buch dokumentiert den Widerstand der Zeugen Jehovas in Österreich während der NS-Zeit

Neues Buch dokumentiert bewegende Schicksale von Jehovas Zeugen im NS-Österreich: Gerti Malle erforscht Widerstand und Verfolgung anhand persönlicher Zeugnisse. 596 Seiten, 114 Abbildungen.