Bildung

Sechs historische Schwarz-Weiß-Fotografien von Männern in Anzügen aus den 1930er/40er-Jahren, collageartig auf einem dunklen Raster-Hintergrund angeordnet. Die leicht schräg gestellten Porträts zeigen Bibelforscher (Zeugen Jehovas), die während des Nationalsozialismus verfolgt wurden. Unter den abgebildeten Personen sind unter anderem Kurt Liebold, Gerhard Liebold und ein Mitglied der Familie Kusserow zu erkennen.
Bibelforscher – unglaublicher Mut © Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum, Berlin 2026

Filme und Videos

Bibelforscher – unglaublicher Mut Widerstand des Gewissens – Ein Mädchen gegen das NS Regime Interview Simone Arnold Liebster 18.03.1997 Interview der USC Shoah Foundation mit der Zeitzeugin Simone Arnold Liebster vom 18.03.1997. Länge: 224 Minuten. Gekürzte Version (Länge 33 Minuten): https://youtu.be/8m9QnVYU08U Ausschnitt über den Abschied von ihrer Mutter (2 Minuten):

Foto einer Tafel in der Ausstellung "Vergessene Opfer des NS-Regimes in Luxemburg"
Tafel in der Ausstellung "Vergessene Opfer des NS-Regimes in Luxemburg"

Wechselausstellung würdigt vergessene Opfer der NS-Verfolgung in Luxemburg – Auch Zeugen Jehovas im Fokus

Das Musée National de la Résistance et des Droits Humains in Esch-sur-Alzette öffnete am 13. März 2024 seine Türen für eine bemerkenswerte Sonderausstellung, die sich den „vergessenen Opfern“ des Nationalsozialismus widmet. Unter ihnen auch die Zeugen Jehovas, deren systematische Verfolgung während der NS-Zeit lange Zeit wenig Beachtung fand.
Foto der Ausstellungstafel über Familie Liebold in der internationalen Wanderausstellung zum Reichskriegsgericht
Ausstellungstafel über Familie Liebold in der internationalen Wanderausstellung zum Reichskriegsgericht

Internationale Wanderausstellung zum Reichskriegsgericht in Halle/Saale eröffnet

Im Stadtmuseum Halle/Saale ist bis zum 31. Oktober 2024 die Sonderausstellung „Das Reichskriegsgericht 1936 bis 1945. Nationalsozialistische Militärjustiz und die Bekämpfung des Widerstands in Europa“ zu sehen. Die Ausstellung zeigt erstmals umfassend die Strukturen, Akteure und die Dimensionen der Tätigkeit des Reichskriegsgerichts. Das höchste deutsche Militärgericht war auch für die

Foto der Eröffnungsveranstaltung der Gedenkstätte Hoheneck mit Frank-Walter Steinmeier als Redner
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier während der Festansprache zur Eröffnung der Gedenkstätte Hoheneck (Foto: Falk Bersch).

Gedenkstätte Hoheneck eröffnet

Am 11. Juli 2024 eröffnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine neue Gedenkstätte im ehemaligen Frauengefängnis Hoheneck. In dem über den sächsischen Ort Stollberg/Erzgebirge ragenden Schloss waren zwischen 1950 und 1989 um die 8000 Frauen aus politischen Gründen inhaftiert. Unter ihnen befanden sich auch etwa 200 Zeuginnen Jehovas, die in den 1950er

Das Konzentrationslager Dachau (Foto: US Holocaust Memorial Museum)
Das Konzentrationslager Dachau (Foto: US Holocaust Memorial Museum)

Biographie Adolphe Arnold – Kapitel 6 (1942-1944): Ein Lila Winkel in Dachau

On a frigid winter day in 1941, a transport truck left Schirmeck for Dachau concentration camp. Among the five Jehovah’s Witness prisoners were Adolphe and the elderly presiding minister of Mulhouse named Huber. An SS guard looked at the white-haired man, pointed to the crematorium chimney, and screamed, “This will

Ausstellung „Zeugen Jehovas: Feuerprobe des Glaubens“ Florida Holocaust Museum, St. Petersburg, USA
Ausstellung „Zeugen Jehovas: Feuerprobe des Glaubens“ Florida Holocaust Museum, St. Petersburg, USA

Ausstellung „Zeugen Jehovas: Feuerprobe des Glaubens“

Die von der Arnold-Liebster Stiftung unterstützte Wanderausstellung „Zeugen Jehovas: Feuerprobe des Glaubens“ wurde zum ersten Mal am 14. Januar 2006 im Florida Holocaust Museum, USA gezeigt. Die Ausstellung besteht aus 12 Schautafeln, die über die Verfolgung der Zeugen Jehovas während der dunklen Zeit des Naziregimes sowie deren Mut, den sie

Ausstellung: „Erinnern für die Zukunft – 70 Jahre danach“

(Foto: Dr. Thomas Krämer)Vorn rechts: Simone Liebster; hinten von links nach rechts: Peter Zellin, Prof. Dr. Alfons Kenkmann (Historiker), Dr. Ansgar Scheipers (Beigeordneter Stadt Lüdinghausen), Dr. Markus Köster (LWL), Dr. Hans Wupper-Tewes (Landeszentrale für politische Bildung), Alfred Holz (Bürgermeister Senden), Liane Schmitz (Stadtarchivarin LH), Thomas Malessa (Initiatior). Am 2. September

Foto von Wilhelm Töllner
Foto von Wilhelm Töllner

Wilhelm Töllner (1900-1983)

Wilhelm Töllner, geboren in Schalkmühle (Westfalen), und seine Ehefrau Klara wurden beide inhaftiert, weil sie biblische Literatur besaßen und verteilt hatten. Sie verloren das Sorgerecht für ihre beiden Kinder, Ruth und Wilhelm (jun.). 1936 wurde Töllner von einem Sondergericht in Hannover zu einem Jahr Haft verurteilt. Im Dezember 1937 brachte

Marcel Sutter im Alter von ungefähr 22 Jahren
Marcel Sutter im Alter von ungefähr 22 Jahren

Marcel Sutter (1919-1943)

Marcel Sutter wurde am 3. Januar 1919 in Mülhausen im Elsass geboren. Der junge Mann, der sich durch glänzende Leistungen auszeichnete, studierte Elektrotechnik, um sich zum Ingenieur ausbilden zu lassen. Doch der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges zwang ihn sein Studium abzubrechen. Er wurde in die französische Armee eingezogen, jedoch mit