Bauarbeiten am Mahnmal für verfolgte Zeugen Jehovas haben begonnen

Im Berliner Tiergarten wird derzeit Geschichte greifbar: Die Bauarbeiten am Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas haben planmäßig begonnen. In der Nähe des Goldfischteichs entsteht der Gedenkort, dessen Errichtung der Deutsche Bundestag am 22. Juni 2023 beschlossen hatte.

Die Baustelle ist seit April 2026 eingerichtet. Die vom Künstler Matthias Leeck entworfene Bronzeskulptur in Form eines Baumstamms – 4,95 Meter hoch und rund 12 Tonnen schwer – wird in Einzelteilen an den Standort transportiert und vor Ort montiert. Parallel dazu werden die Zuwegung, eine Informationstafel sowie die landschaftsgärtnerischen Anpflanzungen realisiert, die sich gemäß den Vorgaben des Landesdenkmalamtes in das Gartenlandschaftsdenkmal Großer Tiergarten einfügen.

Die Umsetzung erfolgt durch die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und wird vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert.

Einweihung am 24. Juni 2026 – Anmeldung erbeten

Die feierliche Übergabe des Mahnmals an die Öffentlichkeit findet am 24. Juni 2026 um 11 Uhr im Großen Tiergarten statt (Nähe Goldfischteich / Ahornsteig, 10785 Berlin).

Die Veranstaltung findet im Freien statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen und können im Stehbereich teilnehmen. Die Stiftung Denkmal bittet jedoch um Anmeldung. Es wird auch eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen geben. Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen einen Sitzplatz benötigen, teilen Sie dies bitte in der E-Mail mit.

Anmeldung bis 19. Juni 2026 per E-Mail an:
veranstaltungen@stiftung-denkmal.de

Wer nicht persönlich teilnehmen kann, hat die Möglichkeit zur Online-Teilnahme auf der Livestream-Seite der Arnold-Liebster-Stiftung.

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