Biographie Adolphe Arnold – Kapitel 3 (1923-1930): Adolphe und Emma bereiten das Nest

Es war das Jahr 1923. Adolphe musste sich zwei Herausforderungen stellen. Erstens lebte Emma auf einem Berghof in Bergenbach, das zu einem Nachbardorf gehörte. Die jungen Männer des Dorfes sahen es nicht gern, wenn ihre Mädels von Männern aus Dörfern weggenommen wurden, die sie als minderwertig betrachteten. Adolphe, der friedliebend

Foto von Adolphe Arnolds Pass, 20-jährig, bei der Rückkehr aus seinem unfreiwilligen Exil während des Großen Krieges (1. Weltkrieg)
Foto von Adolphe Arnolds Pass, 20-jährig, bei der Rückkehr aus seinem unfreiwilligen Exil während des Großen Krieges (1. Weltkrieg)

Biographie Adolphe Arnold – Kapitel 2 (1914-1922): Der Erste Weltkrieg, Deportation und Emma!

Zu Beginn des Ersten Weltkriegs geriet das Elsass abermals zwischen die deutsch-französischen Fronten. Das deutsche Militär veranlasste in dem von ihm besetzten Elsass die Einberufung aller jungen Männer. Später zogen die französischen Truppen durch das obere Thurtal und lasen alle übrigen Halbwüchsigen, die für den  Kriegsdienst zu jung waren, auf und

Familie Arnold. Von links nach rechts: Paul Arnold (Adolphes Onkel und Adoptivvater); Pauls Mutter; Adolphes Schwester; Odile (Adolphes Mutter).
Familie Arnold. Von links nach rechts: Paul Arnold (Adolphes Onkel und Adoptivvater); Pauls Mutter; Adolphes Schwester; Odile (Adolphes Mutter).

Biographie Adolphe Arnold Kapitel 1 (1897-1914): Von Armut verfolgt

Die Familie Arnold lebte im Thurtal am Rande der Vogesen. Als Adolphe 1897 auf die Welt kam, verdiente sein Vater Martin als Fabrikarbeiter kaum genug, um seine drei Kinder durchzubringen. Bittere Armut hatte die Familie dazu gezwungen, den ländlichen Hof zu verlassen und ins Dorf zu ziehen. Auch wollte Martin

Adolphe Arnold als junger Mann
Adolphe Arnold als junger Mann

Kurzbiographie Adolphe Arnold

Adolphe Arnold wurde am 22. August 1897 in Krüth im Elsaß geboren und wuchs in einer bescheidenen elsässischen Familie heran. Seine Jugendjahre erlebte er während der turbulenten Zeit vor und nach dem ersten Weltkrieg. Seine Ehrlichkeit, Ausdauer, sein Talent und sein Fleiß machten ihn zu einem bedeutenden Künstler. Er war

Max hinter Holzstapel in Buchenwald
Max hinter Holzstapel in Buchenwald

Holzstapel wiederentdeckt – Buchenwald 1995

1995 fand Max Liebster in Buchenwald den Holzstapel wieder, hinter dem er gesessen hatte. Er ist heute noch dort. Als Erklärung schlage ich den Text aus Max’s Bücher vor: „Ich brachte es nicht übers Herz ; Fritz allein in den Tod gehen zu lassen. Also marschierten wir Seite an Seite zu des

Max Liebster in Buchenwald - Tätowierung Häftlingsnummer Unterarm
Max Liebster in Buchenwald - Tätowierung Häftlingsnummer Unterarm

Max Liebster in Buchenwald anlässlich der Einweihung von Gedenktafeln

Verleihung Ehrenbürgerwürde von Gemeinde Reichenbach (Lautertal) an Max Liebster
Max Liebster (zweiter von rechts) ist neuer Ehrenbürger Lautertals. Unser Bild zeigt ihn mit (von links) Bürgermeister Jürgen Kaltwasser, seiner Frau Simone Arnold-Liebster und der Gemeindevertretervorsitzenden Heidi Adam.

Zeitungsartikel Verleihung Ehrenbürgerschaft Max Liebster von der Gemeinde Reichenbach (Lautertal)

Max Liebster wird zum Ehrenbürger in seiner Heimatstadt ernannt. Bericht der Zeitung Bergsträsser Anzeiger vom 20. November 2004 (Auszüge): Lautertal. “Die Ehrung trifft einen würdigen Mann”, betonte Heidi Adam im lückenlos besetzten Sitzungssaal des Reichenbacher Rathauses. Die Vorsitzende der Gemeindevertretung hatte nur einen einzigen Tagesordnungspunkt auf der Einladung stehen : Die

Poster Lila Winkel in Ravensbrück
Poster Lila Winkel in Ravensbrück

Grußwort Ausstellungseröffnung „Lila Winkel in Ravensbrück“

Grußwort von Max Liebster und Simone Arnold Liebster anlässlich der Sonderausstellung „Lila Winkel in Ravensbrück – Zeugen Jehovas (Bibelforscher) im Konzentrationslager: „Wir erachten es als ein Vorrecht, sie schriftlich begrüßen zu dürfen. Jahrelang durften wir als Zeitzeugen des Holocaust und der Verfolgung tätig sein, aber jetzt bringt das Alter Einschränkungen

Foto von Wilhelm Töllner
Foto von Wilhelm Töllner

Wilhelm Töllner (1900-1983)

Wilhelm Töllner, geboren in Schalkmühle (Westfalen), und seine Ehefrau Klara wurden beide inhaftiert, weil sie biblische Literatur besaßen und verteilt hatten. Sie verloren das Sorgerecht für ihre beiden Kinder, Ruth und Wilhelm (jun.). 1936 wurde Töllner von einem Sondergericht in Hannover zu einem Jahr Haft verurteilt. Im Dezember 1937 brachte