Ab dem 23. Juni 2026 hier live

23.06.2026 – Veranstaltung am Vortag
24.06.2026 – Übergabe des Mahnmals

So sind Sie dabei
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Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas

Veranstaltung am Vortag & Übergabe an die Öffentlichkeit

Veranstaltung am Vortag

23. Juni 2026, ab 14:45 Uhr
Teilnahme vor Ort nur für geladene Gäste.
Alle weiteren Interessierten sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung im Livestream mitzuverfolgen.
Livestream ab 14:45 Uhr · Ende ca. 16:30 Uhr

Moderation

Uwe Klages

Programm

  • „Fest und entschlossen“Kammerorchester Terra Nova · Komponist: Erich Frost
  • Grußwort der StifterinSimone Arnold-Liebster
  • Die Erforschung der NS-Verfolgungsgeschichte von Jehovas Zeugen – Quellen und ArchiveProf. Dr. Detlef Garbe
  • Standhaft trotz Verfolgung – Stand Firm (auf Englisch)James Pellechia
  • Verweigerte Erinnerung – der lange Weg zum Mahnmal für die verfolgten Zeugen JehovasProf. Dr. Wolfgang Benz
  • Vorstellung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden EuropasUwe Neumärker
  • Interview: Der Weg zum ZielMario Bergmann · Uwe Klages · Uwe Langhals · Matthias Leeck
  • Interview: Der historische OrtMicha Kours · Angela Nerlich
  • Grußwort der Nachgeborenen vom GoldfischteichVerena Kours
  • Interview: Gelebter Widerstand – Contemporary Resistance (auf Englisch)Kirsten Paul · Dennis und Irina Christensen
  • Erinnerung und Erbe – die Wichtigkeit der Weitergabe an künftige GenerationenPeter Stocker
  • Stelen, Straßen, Stolpersteine – Gedenkzeichen für Zeugen JehovasFalk Bersch
  • „Ungebrochen durch die Nacht“Kammerorchester Terra Nova · Komponist: Jerome Weiss

Übergabe an die Öffentlichkeit

24. Juni 2026, 11:00 Uhr
Großer Tiergarten, Nähe Goldfischteich / Ahornsteig, 10785 Berlin
Livestream ab 10:45 Uhr · Ende ca. 12:00 Uhr

Es sprechen

  • Julia Klöckner MdBBundestagspräsidentin
  • Wolfram WeimerStaatsminister für Kultur und Medien
  • Oliver FriedericiStaatssekretär für Gesellschaftlichen Zusammenhalt
  • Matthias LeeckKünstler des Mahnmals
  • Clara-Denise DörnerUrenkelin des Verfolgten Bruno Seide
  • Julius GlaserUrenkel des Verfolgten Wilhelm Ruhnau

Musikalische Begleitung

Kammerorchester

Moderation

Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Hintergrund

Am 22. Juni 2023 beschloss der Deutsche Bundestag die Errichtung des Mahnmals für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas. Die christliche Glaubensgemeinschaft, die sich auch Ernste Bibelforscher nannte, wurde ab 1933 in Deutschland und ab 1938 auch im nationalsozialistisch beherrschten Europa systematisch verfolgt.

Über 15.500 Zeugen Jehovas – Frauen und Männer – wurden inhaftiert, darunter 4.200 in Konzentrationslagern, wo sie mit einem »lila Winkel« stigmatisiert wurden. Mindestens 1.750 Zeugen Jehovas verloren ihr Leben.