Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas
Übergabe an die Öffentlichkeit
Programm
Es sprechen
- Julia Klöckner MdBBundestagspräsidentin
- Wolfram WeimerStaatsminister für Kultur und Medien
- Oliver FriedericiStaatssekretär für Gesellschaftlichen Zusammenhalt
- Matthias LeeckKünstler des Mahnmals
- Clara-Denise DörnerUrenkelin des Verfolgten Bruno Seide
- Julius GlaserUrenkel des Verfolgten Wilhelm Ruhnau
Musikalische Begleitung
Kammerorchester
Moderation
Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Hintergrund
Am 22. Juni 2023 beschloss der Deutsche Bundestag die Errichtung des Mahnmals für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas. Die christliche Glaubensgemeinschaft, die sich auch Ernste Bibelforscher nannte, wurde ab 1933 in Deutschland und ab 1938 auch im nationalsozialistisch beherrschten Europa systematisch verfolgt.
Über 15.500 Zeugen Jehovas – Frauen und Männer – wurden inhaftiert, darunter 4.200 in Konzentrationslagern, wo sie mit einem »lila Winkel« stigmatisiert wurden. Mindestens 1.750 Zeugen Jehovas verloren ihr Leben.