Denk- und Mahnmale

Foto von Deliana Rademakers. Copyright Jehovas Zeugen in Deutschland, K. d. ö. R.
Foto von Deliana Rademakers. Copyright Jehovas Zeugen in Deutschland, K. d. ö. R.

Mahnmal für verfolgte und ermordete Zeugen Jehovas erhält einstimmiges Votum

Am 22. Juni 2023 hat der Deutsche Bundestag einstimmig die Errichtung eines Mahnmals für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas beschlossen. Das Mahnmal soll im Berliner Tiergarten, nahe dem Goldfischteich, durch die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas errichtet werden. Es soll aus einer Gedenkskulptur und Informationstafeln

Befreiung inhaftierter Zeugen Jehovas aus dem KZ Mauthausen (Archiv Zeugen Jehovas)
Befreiung inhaftierter Zeugen Jehovas aus dem KZ Mauthausen (Archiv Zeugen Jehovas)

Anhörung zu geplantem Mahnmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Zeugen Jehovas

Am Montag, dem 22. Mai 2023, um 11 Uhr, befasste sich der Ausschuss für Kultur und Medien mit dem Antrag für ein Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas. Die Sitzung kann in der Mediathek des Bundestages abgerufen werden. Weitere Informationen: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2023/kw21-pa-kultur-mahnmal-949012 https://www.sueddeutsche.de/politik/geschichte-berlin-parlamentarier-wollen-mahnmal-fuer-zeugen-jehovas-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-230511-99-655570

Befreiung inhaftierter Zeugen Jehovas aus dem KZ Mauthausen (Archiv Zeugen Jehovas)
Befreiung inhaftierter Zeugen Jehovas aus dem KZ Mauthausen (Archiv Zeugen Jehovas)

Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas in Europa

Der Bundestag hat am 11. Mai 2023 in erster Lesung über ein Denkmal beraten, für das sich die Arnold-Liebster-Stiftung seit vielen Jahren einsetzt: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2023/kw19-de-mahnmal-zeugen-jehovas-945488 Die Debatte kann in der Mediathek des Bundestages abgerufen werden. Die wörtliche Mitschrift der Sitzung finden Sie im Plenarprotokoll ab Seite 12529 unter dem Tagesordnungspunkt 19

Einweihung des neuen Max-Liebster-Denkmals

Am 30. Januar 2023 haben die ALST und die Gemeinde Lautertal gemeinsam das neue Max-Liebster-Denkmal im Rathaus Reichenbach eingeweiht. Nachfolgend Presse-Artikel über das Ereignis: Bergsträsser Anzeiger – Gedruckte Ausgabe Bergsträsser Anzeiger – Web-Artikel https://www.bergstraesser-anzeiger.de/orte/lautertal_artikel,-lautertal-liebster-denkmal-steht-kuenftig-im-rathaus-in-reichenbach-_arid,2044156.html

Enthüllung eines Denkmals in Reichenbach/Lautertal im Odenwald

Dieses Denkmal soll an den Reichenbacher Ehrenbürger Max Liebster, stellvertretend für alle, die unter dem Unrechtsregime der Nationalsozialisten zu leiden hatten, erinnern und anregen, über uns, und unsere Werte und Ziele nachzudenken. Enthüllung des Denkmals für Max Liebster am 21.06.2013 Presseartikel Mannheimer Morgen 24.06.2013 Entwurf des Max-Liebster-Denkmals

Junglehrkräfte des Studienseminars Heppenheim inspizierten das beschädigte Max- Liebster-Denkmal. BILD: MAUS
Junglehrkräfte des Studienseminars Heppenheim inspizierten das beschädigte Max- Liebster-Denkmal. BILD: MAUS

Figuren vom Liebster-Denkmal finden im Rathaus Unterschlupf (Bergsträsser Anzeiger)

Gedenken: Gemeinde zieht Konsequenzen aus der fortgesetzten Beschädigung der Erinnerungsstätte in Reichenbach Reichenbach. Die bisher auf dem Max-Liebster-Denkmal an der Knodener Straße in Reichenbach montierten Bronzefiguren sollen im Rathaus der Gemeinde einen neuen Platz finden. Damit sollen weitere Beschädigungen vermieden werden. Seitdem 2013 das Denkmal als Erinnerung an den Lautertaler

Grußwort Neugestaltung Max-Liebster-Denkmal

Sehr geehrte Damen und Herren, im Namen der Arnold-Liebster Stiftung und von Simone Arnold-Liebster darf ich Ihnen meinen Dank aussprechen für die großartige Unterstützung, die mit diesem besonderen Ereignis sichtbar wird. Die bisher auf dem Max-Liebster-Denkmal an der Knodener Straße in Reichenbach montierten Bronzefiguren finden nun im Rathaus der Gemeinde

Zeitungsartikel Einweihung Denkmal KZ-Gedenkstätte Neuengamme

„Es ist notwendig, sich zu erinnern“Kultursenatorin von Welck enthüllte ein Denkmal für im KZ Neuengamme inhaftierte Zeugen Jehovas. Artikel aus der Bergedorfer Zeitung vom 24.04.2006: Neuengamme (hy). Sie verweigerten den Hitlergruss und den Wehrdienst, lebten auch in der dunkelsten Zeit Deutschlands streng nach der Bibel: Jehovas Zeugen. Die Nationalsozialisten sperrten

Grußwort Einweihung Denkmal KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Grußwort von Max Liebster anlässlich der Enthüllung einesDenkmals für Jehovas Zeugen 1940 – 1945 auf dem Geländeder KZ-Gedenkstätte Neuengamme am 23. April 2006 Als ehemaliger Häftling des Konzentrationslagers Neuengamme erachte ich es als ein Vorrecht Sie zu begrüßen. Natürlich wäre es mir viel lieber gewesen, dies persönlich tun zu können,