
Am 27. Januar 2026 gedenkt Deutschland der Opfer des Nationalsozialismus. Jehovas Zeugen gehörten zu den ersten Gruppen, die vom NS-Regime systematisch verfolgt wurden – weil sie den Hitlergruß verweigerten, NS-Organisationen fernblieben und den Kriegsdienst ablehnten. Mehr als 1.700 von ihnen verloren ihr Leben, Tausende wurden in Konzentrationslagern inhaftiert und gefoltert.
Ein wichtiges Zeichen der Erinnerung: Am 24. Juni 2026 wird im Berliner Tiergarten ein Mahnmal für die verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas eröffnet – an einem Ort, an dem während der NS-Zeit heimliche Versammlungen stattfanden. Der Deutsche Bundestag hatte dieses Denkmal im Juni 2023 einstimmig beschlossen.
Zudem lädt seit September 2025 die Ausstellung „Niemals Allein“ im Zweigbüro in Selters (Taunus) dazu ein, die Geschichte der Glaubensgemeinschaft vor, während und nach der Verfolgung kennenzulernen. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen: Pressemitteilung der Zeugen Jehovas Deutschland

